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Gutachten Über die durchführung einer
Klangoptimierung in der 17.kw1997 an einer 310kg schweren im Monteur-Versuchszustand
hängenden Glocke. Voher- und nachher nachweisbar gemessen durch unser
eigenes Messverfahren Wir haben eine Glocke ausgewählt,
die in unserer Firma seit 1986 existiert (310 kg schwer, unterer Durchmesser
800mm, oberer Durchmesser 446mm, Schlagton h"+1/16). Man bedenke, daß diese Glocke, die für die Paul-Gerhardt-Kirche in Offenbach/Main gegossen wurde, aber als klanglicher Fehlguß nur noch für interne Versuchszwecke dienen konnte, aus diesem Grunde ein zweites mal gegossen werden mußte. Der Neuguß wurde dann in o.a. Kirche aufgehängt. Wenn man diese ( Fehlguß-) Glocke
nun nach der Klangoptimierung durch Herrn Weiss anhört, muß
man von einem hervorragend gelungenen Ergebnis sprechen!Wer die Glocke
vor der Behandlung wimmern hörte und sie nun erklingen läßt,
ist begeistert.
Den Mixtonbereich betreffend hat es bei den sehr vielen Teiltönen Anpassungen gegeben, die wir hier nicht einzeln Aufführen wollen, die aber nachweisbar sind. Die Mollterz und die Oberoktave sind von d"+1 und h"+1 auf jeweils +-0/16 Halbton abgesenkt, so daß ein optimaler Teiltonaufbau erreicht wurde ( abgesehen von der nur mitklingenden Quinte, die weiterhin 5/16 über 0 steht). Auch die Abklingdauer (ehemals Resonanz genannt) blieb mit ca 80 Sekunden subjektiv im vorher gemessenen Rahmen. Für uns ein hervorragendes Ergebnis,
welches uns nicht mehr vor einem Fehlguß erzittern läßt. |
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